Sax im Kulturgewächshaus

Lee Mayall's SAX MACHINE

Mit Rock’n’Roll, Soul, Blues und Boogie heizt diese Saxophone-Gruppe mit enthusiastischer Inerpretation die Stimmung an. Im Kulturgewächshaus benötigen sie keinen Verstärker; Musik live, wie sie den Instrumenten entlockt wird, mitten im Publikum. Sie brachten im Vorprogramm von James Brown, Guildo Horn und auf Thomas Gottschalks Backstageparty die Stimmung zum Siedepunkt. Auftritte in Mexico-City, San José, Los Angeles, San Francisco, Athen und jetzt in Birkenried. Kunst und Rock an einem Abend.

Sax Machine, die Show und Partyband besteht aus vier Musikern:
Lee Mayall • Tenor + Alto Saxophone / Backing Vocals
Alex Walford • Baritone Saxophone / Backing Vocals / Drums
Bernd Everding • Bass / Backing Vocals
Jan Walford • Drums / Lead Vocals

Was tun die?
Sax Machine macht Musik der 50er bis 70er Jahre in den Bereichen Rock’n’Roll, Soul, Blues und Boogie. Durch die ungewöhnliche Besetzung und enthusiastische Interpretation wird die Musik zu einem erfrischenden Erlebnis jür jede Altersklasse.

Was geht ab?
Sax Machine läßt durch ihre »Publikums-Theken-Tischshow« den kompletten Auftrittsort zur Bühne werden. Hinzu kommt die Ausstrahlung und Energie der Band, die sofort auf die Zuhörer überspringt und somit den Alltag vergessen läßt. Die Show wird sowohl für das Publikum als auch für die Musiker zum Spaß.

Wo spielen die?
Sax Machine ist die flexible Band, die plugged (verstärkt) als auch unplugged (unverstärkt) spielt. Somit haben sie die Fähigkeit, auf Straßenfesten, über Parties und Music Clubs, bis hin zu Galas ihre Show zu präsentieren.

Was können die vorweisen?
Sax Machine spielte u.a. im Vorprogramm von John Mayall (dem Onkel von Lee Mayall), James Brown und Guildo Horn. Thomas Gottschalk buchte sie für seine »Wetten daß...?« Backstageparty. Im Ausland waren sie auf Tournee in Mexico-City, San Josè, Los Angeles, San Francisco und Athen.

Kontakt: Lee Mayall
Hermann-Voith-Straße 32
89522 Heidenheim
Tel.: 073 21 / 543 19
Fax: 073 21 / 545 82


Presse:
Lee: Ein Heidenheimer trifft »Slowhand«
Daß der Heidenheimer Musiker Lee Mayall am Saxophon was kann, ist unumstritten bekannt. Und daß der berühmte John Mayall nicht nur »the father of the British blues«, sondern auch noch Lees Onkel ist, hat sich hierzulande ebenfalls herumgesprochen. Zu Onkel Johns musikalischen Ziehsöhnen gehört, neben anderen Blues- und Rock-Riesen wie Peter Green oder Mick Fleetwood von »Fleetwood Mac«, Mick Taylor oder Mick Jagger von den »Rolling Stones«, auch Mister »Slowhand« Eric Clapton, von dem es kaum allzu viele Fotos geben dürfte, die ihn an der Seite eines Heidenheimers zeigen. Doch Onkel John machte es unlängst in Frankfurt möglich. Und die HZ präsentiert heute, von links: John, Eric und Lee.


Musikalischer Dampfhammer
»Lee Mayall’s Sax Machine« begeisterten im Posthorn-Saal mit einem energiegeladenen Auftritt
Eckersmühlen
Mit einer mitreißenden, abgedrehten Bühnenshow und Hochspannung pur begeisterten »Lee Mayall’s Sax Machine«. Die beiden »Maschinisten« Lee Mayall (Tenor- und Altsaxophon), Alex Walford (Baritonsaxophon) sowie der Bassist Bernd Everding und der Schlagzeuger und Sänger Jan Walford verwandelten den hoffnungslos überfüllten Saal des »Posthorns« in einen brodelnden Hexenkessel.

Saxophon-Power pur, vom schweißtreibenden Rock’n’Roll über Blues bis hin zu Soul und Boogie, präsentierten die vier jungen Herren aus Heidenheim. Immer wieder verließen die Musiker die Bühne und »stürzten« sich trotz drangvoller Enge ins Publikum, spielten unten weiter, wanderten herum und legten sich sogar auf den Rücken, während Sänger und Drummer Jan Walford auf der Bühne furiose Schlagzeuggewitter erzeugte.
Bandleader Lee Mayall, der Neffe der lebenden Blues-Legende John Mayall (»Room to move«), heizte als Conferencier und mit kaum zu bändigendem Temperament die Stimmung an. Mit einer ungewöhnlichen Mischung aus hochexplosiven Coversongs von Little Richard (»Lucille«), Chuck Rio (»Tequila«), Elvis Presley (»You ain’t nothing but a hound dog«) oder auch von James Brown (»I feel good«), den Beatles (»Lady Madonna«), Louis Armstrong (»I’m just a gigolo«), der Average White Band (»Pick up the pieces«), der Spencer Davis Group (»Keep on running») und von Eigenkompositionen (»Smoky night club«) überzeugte diese junge, wilde Band, deren Mitglieder sich völlig verausgabten.
Das war eine kochend heiße Angelegenheit, als das Publikum - animiert von Lee Mayall - lauthals die Refrains der Ohrwürmer mitsang und ausgelassen zu den meserscharfen Sax-Klängen tanzte. Die Energie und die Ausstrahlung dieser Band, die permanent unter Starkstrom zu stehen schien, sprangen auf die überwiegend jungen Zuhörer über.


Dampfhammer
Auch wenn die Verstärkeranlage gotterbärmlich brummte: Das Hörerlebnis und die Bühnenshow litten darunter kaum. Die »Sax-Maschinisten« sind keine Coverband im herkömmlichen Sinne. Ihre eigenwillig arrangierten instrumentalen Interpretationen, ihre »funky« angehauchten Phrasierungen überzeugten auf der ganzen Linie. »Lee Mayall’s Sax Machine« sind ein musikalischer Dampfhammer, der ein Feuerwerk an guter Laune und an saxophonlastigem Groove, Power und Action entfachte. Jeder der vier Akteure begeisterte sowohl durch musikalisches Können als auch durch die hochexplosive Bühnenshow.

Mit einem Gemisch aus Englisch, Deutsch und einer Subsprache, die wohl als Schwäbisch zu bezeichnen ist, führte der Deutsch-Brite Lee Mayall aus Heidenheim durch das Programm. Er konnte an diesem 12. April seinen 30. Geburtstag auf der Bühne feiern. Früher spielte er unter anderem bei »Majazztic« und »Big Boogie Charge«.
1993 tat er sich mit Alex Walford (Baritonsax und Schlagzeug bei »Ecstasy«) zusammen und gründete »Lee Mayall’s Sax Machine«. Auftritte im Vorprogramm von James Brown und der Manfred Man’s Earthband sowie eine USA-Visite und ein Konzert im Hard Rock Cafe in Mexiko City mit Lee Mayall und Alex Walford konnten den Ruf der »Maschinisten« als excellente Live-Band festigen.
Im »Posthorn« ging die »Blues-Post« ab. Mit Willy Michl und der »Lee Mayall’s Sax Machine« hat der neue Veranstaltungsort der Rother Bluestage seine Feuertaufe bestanden.
(Robert Unterburger)
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